Antikriegstag

Nie wieder Krieg - in Deutschland, Europa und weltweit!

03.09.2025 | Am 1. September erinnern die Gewerkschaften regelmäßig an die Schrecken des Ersten und Zweiten Weltkriegs und machen sich für Frieden und gegen Faschismus und Menschenfeindlichkeit stark. An zahlreichen Orten in NRW fanden zum diesjährigen Antikriegstag Veranstaltungen statt - so auch in Hattingen und Witten.

Gedenkveranstaltung am Mahnmal in Hattingen mit Philip Althaus, Jugendvertreter, und Anke Unger, stellvertretende Vorsitzende des DGB NRW

Seit Ende des Zweiten Weltkrieges gab es noch nie so viele bewaffnete Konflikte weltweit wie im Jahr 2025. Als Gewerkschaft setzen wir uns ein für Frieden und erinnern mit Gedenkveranstaltungen zum Antikriegstag am 1. September.

In Hattingen kamen rund 60 Menschen am Ehrenfriedhof im Ludwigstal zusammen. Daniel Irschei, von der IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper eröffnet die Gedenkfeier. Nach musikalischer Begleitung durch Daniel Gardenier starteten die Redebeiträge. Philip Althaus, Jugendvertreter bei KSM Castings sprach sich im Namen der IG Metall Jugend Ennepe-Ruhr-Wupper gegen Krieg und für Frieden aus. Die Gedenkrede wurde von Anke Unger, der stellvertretenden Vorsitzenden des DGB NRW gehalten. 

Anke Unger: "Die NATO hat das Ziel von Rüstungsausgaben auf 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts angehoben und gleichzeitig erleben wir Kürzungen in der Bildung, Einsparungen in der Gesundheitsversorgung, Überlastung in den sozialen Diensten, marode Brücken und Personalnot in den Kitas.“ Zusätzliche Rüstungsausgaben dürfen nicht zu Lasten des Sozialstaates und des gesellschaftlichen Zusammenhalts gehen. 

Anschließend erfolgte eine feierliche Kranzniederlegung in Gedenken an die Opfer von Krieg und Faschismus.

In Witten trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gedenkveranstaltung auf dem Rathausplatz. Nach einer Begrüßung durch Mathias Hillbrandt, DGB Kreis Ennepe-Ruhr und IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper sowie einer Rede von Joachim Schramm vom Wittener Friedensforum wurden blaue Luftballons mit der weißen Friedenstaube in den Himmel geschickt.

Anschließend erfolgte ein gemeinsamer Gang zum Mahnmal im Lutherpark, an dem eine Kranzniederlegung erfolgte. Stefan Marx, Geschäftsführer der DGB Region Ruhr Mark führte durch die Veranstaltung. Mohamed Boudih, Vorsitzender der NGG NRW, hielt die Hauptrede. Für musikalische Begleitung sorgte eine Violinistin.

Wir sind überzeugt: Frieden wird nicht durch immer mehr Waffen erreicht.

Von: ed

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